Villa San Martino Loop MTB
Eine weitere schöne Zusammenstellung von Abfahrten rund um Villa San Martino (Napoleons Residenz auf Elba). Man startet in Marina di Campo und erreicht über Wanderwege den Anstieg zum Literno, einen sanft ansteigenden Feldweg, der jedoch stellenweise mit losem Geröll bedeckt ist. Man gelangt zur Kreuzung von San Martino und fährt geradeaus weiter auf dem CAI 45. Kurz vor Monte Pericoli hält man sich rechts und beginnt einen schönen Singletrail, der hinunter zur Villa S. Martino führt (S3); nach einem Abschnitt auf Fels hält man sich rechts (Suore Trail) und es beginnen Serpentinen, technisch anspruchsvollere Passagen über Geröll und Fels sowie Stufen, die Strecke ist jedoch stets sehr flüssig.
Bei der Villa folgt man der Forststraße (Cai 121), die mit einigen steilen Anstiegen durch den Wald (festes Gestein) bis zu einer Kreuzung hinaufführt. Es lohnt sich, den kleinen Rundweg zu nehmen, der über einen mittelschweren Singletrail zum Anfang der Forststraße hinunterführt. Man folgt der Forststraße zurück und fährt an der Kreuzung geradeaus weiter auf einem sanft ansteigenden Singletrail, der bis zum GTE hinaufführt. Hier biegt man rechts und kurz darauf links ab, um den Trail „Molino a vento“ zu nehmen, der nach Lacona hinunterführt. Die Strecke ist anfangs flüssig, wird dann aber anspruchsvoller mit technischen Passagen über festes Gestein und Felsbrocken, steilen Abschnitten und Stufen (S3/4). Bei den ersten Häusern angekommen, biegt man links ab, um einen schönen Single-Track-Anstieg (Colle delle Vacche) zu nehmen, der uns zurück auf den GTE führt.
Man hält sich links und fährt auf der Forststraße weiter bis zur Abzweigung zum schönen Trail der Serra del Pero. Diese sehr technische Strecke bedarf keiner großen Worte, sie ist das Highlight der Gegend: Felsstufen, Geröll, steile Anstiege und einige flüssige Abschnitte (S4 mit einigen S5-Passagen). An der Landstraße nach Lacona angekommen, geht es auf Asphalt hinauf zum Passo del Monumento und auf 150 Metern Höhe nimmt man den Feldweg links, der zum Monte Tambone hinaufführt. Der Anstieg ist sanft, mit einigen kurzen Steilpassagen, und wird dann anspruchsvoller, wenn man den Feldweg auf dem Kamm erreicht (rechts halten). Am Monte Tambone (und den Antennen) angekommen, beginnt ein kurzer, aber unterhaltsamer Trail, der nun vollständig befahrbar ist. In der Nähe einiger Felssprünge (die mit dem Rad unüberwindbar sind) kann man zunächst einen Weg rechts und dann links nehmen, der gut befahrbar ist. Im letzten Abschnitt kehrt man auf den klassischen Weg zurück mit einigen gut machbaren technischen Passagen (und ein paar kurzen, befahrbaren Anstiegen).
Am Passo del Monumento nimmt man den Feldweg, der ansteigt, dann abfällt und schließlich wieder ansteigt (rechts halten) bis nach San Martino. Hier dem CAI-Weg 45 folgen, der links am Monte Pericoli vorbeiführt und zum Colle Pecorino hinunterführt. Schöne, flüssige Abfahrt, einige technisch anspruchsvollere Abschnitte im letzten Teil. Man überquert die SP und nimmt einen gegenüberliegenden Feldweg, der ansteigt und dann wieder abfällt, bis man auf den Weg (rechts) nach Procchio/Biodola trifft. Man hält sich links in Richtung Procchio: schöne Querung durch den Wald mit einigen An- und Abfahrten bis zum Strand von Procchio. Hier geht es wieder auf die SP hinauf und weiter in Richtung Marciana Marina. Gleich hinter Redinoce nimmt man den CAI 16 links, der sanft nach Santa Rita hinaufführt und dann links zum Colle Reciso (schöner technischer Anstieg über Felsbrocken).
Diese letzte Etappe ist nur für „Abenteuerlustige“ zu empfehlen. Nach einem ersten Versuch, einen alten Weg zu erkunden, der mittlerweile (aufgrund der Vegetation) unpassierbar ist, kehrte ich nach Colle Reciso zurück, um einen Weg zu nehmen, den ich vor einigen Jahren schon einmal gefahren war und der ein schöner Trail über Felsen war. Doch auch dieser war stark zugewachsen, und ich kam nur mit Mühe durch. Er müsste freigeräumt werden, denn es ist ein schöner, anspruchsvoller Abstieg, der sich lohnt und direkt nach Pila führt; von dort aus gelangt man über Radwege in kurzer Zeit zurück nach Marina di Campo.








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