Costa delle Veline da Metello
Eine wunderschöne Rundwanderung zwischen der Emilia und der Toskana in einer der schönsten Gegenden unseres Apennins, im Tal zwischen dem Monte Prado, dem höchsten Gipfel der Toskana, und dem Monte Cusna, der nach dem Monte Cimone in der Emilia Romagna an zweiter Stelle steht.
Wir starten in Metello di Soraggio und erreichen die La-Foce-Hütte über eine schöne und teilweise sehr malerische Forststraße entlang des Porraie-Kamms. Nach einer kurzen Rast und einem guten Kaffee, ausschließlich mit einer Mokkamaschine, nehmen wir den Aufstieg zum Focerella, dem kleinen Pass zwischen Monte Castellino (1947 m) und Ravaianda (1761 m), wieder auf. Der Weg entspricht der Airone 3 und ist größtenteils befahrbar, auch wenn er sehr steil und uneben ist, und zwar bis fast zum Gipfel, wo ich aufgebe und zu Fuß weitergehe, während Elia, hartnäckig wie immer, es schafft, den Gipfel zu erklimmen, als ob er ein E-Bike hätte, und damit zwei ausländische Wanderer überrascht, die erstaunt ausrufen: Sie haben normale Fahrräder!
Von der Focerella folgen wir dem Cai 633b bis zur Bargetana-Hütte, wo wir uns mit Wasser für die Weiterfahrt eindecken. Jetzt ist der größte Teil des ersten Anstiegs geschafft, wir fahren über den Pass Lama Lite und weiter in Richtung Passone, aber bevor wir ihn erreichen, nehmen wir den CAI 623, den Weg, der entlang der Costa delle Veline in einer fantastischen Umgebung verläuft. Im ersten Teil ist der Weg sehr gut befahrbar, mit Ausnahme einiger Stellen, an denen man das Fahrrad begleiten muss, während man die letzten 500 Meter, in der Nähe des Gipfels von Cusna, größtenteils zu Fuß zurücklegen muss.
Nachdem wir diesen Abschnitt hinter uns gelassen haben, kommen wir zum Ausgangspunkt, wo wir die 623 zugunsten der 627 verlassen, einem schönen Weg mit abwechselnd sehr steilen Abschnitten, die aber alle in kurzer Zeit im Sattel zu bewältigen sind und uns zur Forststraße Presa Alta führen. Nun warten etwa 7 km nicht allzu anspruchsvoller Anstieg auf uns, bis wir wieder die Bargetana-Hütte erreichen. Von dort aus folgen wir dem CAI 633, den wir am Morgen genommen haben, in die entgegengesetzte Richtung, biegen aber vor dem letzten Stück, das zur Focerella führen würde, rechts ab und fahren auf dem 633 zum Romecchio-Pass, wobei wir den Monte Ravaianda umgehen.
Vom Pass aus erwartet uns das Tüpfelchen auf dem i, nämlich der Abstieg auf der CAI 74, ein schöner, nicht schwieriger, aber auch nicht trivialer Weg, der nicht nur alles enthält, was ein Naturweg haben muss, sondern auch in eine sehr schöne und stimmungsvolle Umgebung eingebettet ist. Leider wird der Weg vor Metello wieder breiter und verliert dadurch etwas von seinem Reiz, aber insgesamt bleibt er einer der schönsten und unterhaltsamsten Wege der Gegend.







Italiano
English