Giro orgasmico in Garfagnana
Spektakuläre Fahrt in der Garfagnana, um es vorsichtig auszudrücken. Vom Pontecosi-See aus beginnen wir den Aufstieg mit den ersten Rampen in Villetta San Romano. Wir nehmen eine schöne Schotterstraße, die zum Dorf Giappone führt und dann in einen anspruchsvolleren Saumpfad übergeht, der nach Corfino hinaufführt und direkt vor der Kaserne der Carabinieri Forestali endet. Von hier aus führt die einzige nennenswerte Asphaltstraße (allerdings in einer angenehmen und typisch bergigen Umgebung) zum staatlichen Naturschutzgebiet Orecchiella. Der Aufstieg ist noch nicht beendet. Die Straße, die zum Sella di Campaiana führt, hat eine konstante Steigung und wechselt zwischen kurzen asphaltierten und unbefestigten Abschnitten. Wenn wir den Sattel erreichen, steigen wir einige hundert Meter ab und nehmen dann einen Waldweg inmitten eines schönen Buchenwaldes, der nicht ohne Anstrengung zum Weg CAI 58 hinaufführt, der nach Fonte del Buon Vino auf 1764 m Höhe führt. Dieser Weg ist fast durchgehend befahrbar, und es gibt nur wenige Abschnitte, auf denen man das Fahrrad auf den Seitenstreifen stellen muss.
An der Quelle angekommen, öffnet sich das Panorama: Die höchsten Gipfel des toskanisch-emilianischen Apennins und der Apuanischen Alpen tauchen aus einem "Nebelmeer" auf, das in geringerer Höhe liegt und die Sonnenstrahlen daran hindert, die darunter liegenden Täler zu erreichen. Wir gehen nun auf dem Kammweg weiter, der allmählich technischer wird. Wir nehmen den CAI-Weg Nr. 64 zur Serra di Corfino und müssen einige Höhenmeter zurücklegen, auf einem Weg, der mit einer weichen Schicht aus Buchenblättern bedeckt ist, die das Vorankommen nicht gerade erleichtert. Auf dem Gipfel der Serra angekommen, beginnt der Abstieg, der technisch anspruchsvoll ist und Spaß macht. Am Ende setzen wir den Weg CAI 64 fort, der immer noch technisch ist, und steigen zur Granaiola-Hütte ab, um nach Campaiana zu gelangen. Dann nehmen wir den CAI-Weg 58, der auch als "mulattiera del Pellegrino" bekannt ist. Nach einer anfänglichen Strecke auf einer falschen Ebene beginnt die Abfahrt: technisch, nie trivial und mit viel Fahrkönnen. Nach 500 Höhenmetern kommen wir wieder in Corfino an. Aber das ist noch nicht alles: Durch Kastanienwälder geht es hinunter nach Sillicagnana, vorbei an der lustigen Rodelbahn von Garfaland. Letzte Anstrengungen entlang der Via del Volto Santo bis zum kleinen Dorf Sambuca und dann zurück zum Ausgangspunkt am Pontecosi-See.
Der Track wurde im November 2020 aufgenommen.







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