Monte Ario, Monte Visigno, Monte Croce
Eine kleine, aber feine Perle des Val Trompia. Wunderschön in Bezug auf die Umgebung, die Aussichten, die Wanderwege und den Spaß.

Der Monte Ario ist zwar nicht besonders hoch (1755 Meter), ragt jedoch isoliert aus den umliegenden Voralpen empor und bietet ein weites, atemberaubendes Panorama, vom Gardasee bis zu den Orobie, von der Ebene bis hin zum Monte Rosa an klaren Tagen und sogar bis zur Pyramide des Matterhorns. Die besten Jahreszeiten für einen Besuch sind der Frühling mit seinem Grün und den Blüten sowie der Herbst mit seinen Farben.

Man startet in Bovegno, bei der alten kleinen Kirche San Rocco (kleiner Parkplatz für zwei Autos oder in der Nähe), und folgt kurz dem Radweg in Richtung Süden, bevor man ihn verlässt und auf einen angenehmen Weg nach links abbiegt. Meistens fährt man mit dem Rad, an einigen Stellen muss man es schieben, aber das ist kein Problem. Nach einigen Dutzend Metern auf betoniertem Weg nimmt man den Pfad wieder auf, bis man auf eine kleine Straße gelangt, der man linkshaltend folgt, bis man auf die asphaltierte Straße trifft, die von Aiale nach Marmentino hinaufführt. Dieser folgt man etwa anderthalb Kilometer bis zum Weiler Irma. Wenn man nach links abbiegt und den kleinen Platz mit der Sonnenuhr überquert, gelangt man auf die Straße, die zunächst asphaltiert, dann betoniert und schließlich unbefestigt ist und zum Ort Vezzale führt. Von hier aus geht es weiter zum Ort Corti, entlang der Westhänge des Monte Ario, und wenn man sich rechts hält, erreicht man den Passo delle Piazze auf 1222 Metern.
Biegt man links ab und folgt dem leicht abfallenden Feldweg, gelangt man auf die Valsabbino-Seite des Berges. Man hält sich immer links, bis man auf den Forstweg trifft, der zum Pian del Bene auf etwa 1500 Metern Höhe hinaufführt.

Auf dieser herrlichen kleinen Hochebene angekommen, geht es an der unteren Alm vorbei in Richtung der oberen. Kurz davor (Achtung) biegt man bei einem Zaun auf der Wiese nach rechts ab (es gibt keinen richtigen Weg, sondern nur vereinzelte blau-weiße Markierungen auf Steinen). Folgen Sie dem Zaun, bis Sie sich einem Gebüsch nähern, steigen Sie bergauf über den Stacheldrahtzaun und nehmen Sie den Weg (Wegmarkierung) wieder auf, der bald deutlich erkennbar wird. Über diese lange und angenehme Querung, die größtenteils befahrbar ist, an den Osthängen des Ario, gelangt man zum Goletto Campo di Nasso auf 1630 Metern Höhe, oberhalb der gleichnamigen Alm.

Nun muss man nur noch dem steilen Nordgrat folgen, zunächst schiebend und dann etwa eine halbe Stunde lang schultertragend, bis man das Gipfelkreuz auf 1755 Metern erreicht.

Nachdem man das Panorama genossen hat, steigt man in geeigneter Ausrüstung den spektakulären, luftigen Südgrat hinab, der wirklich der Hammer ist (S3, max. S4, etwas ausgesetzt).



Nachdem man die Schotterstraße Pian delle Bene-Malga Croce gekreuzt hat, überquert man diese und geht geradeaus über die Wiese weiter, entlang des felsigen, technischen, unterhaltsamen Weges, der zum Passo delle Piazze zurückführt (S3+, ein weiterer Hochgenuss).

Am Pass, nachdem man die Sicherungen entfernt hat, biegt man rechts ab und folgt dem Forstweg der Hinfahrt weiter bis zum Passo Croce, 1440 Meter.

Vom Pass biegen wir links ab und folgen aufmerksam der GPS-Spur (am Anfang gibt es keinen Weg, dann findet man eine Spur), wobei wir 10–15 Minuten lang den östlichen Grat des unbekannten Monte Visigno entlangsteigen. Am kleinen, rustikalen Gipfelkreuz auf 1546 Metern angekommen, steigt man zunächst auf der gegenüberliegenden Seite ab, hält sich dann leicht rechts und geht über eine offene Wiese hinunter zur Alm Garotta auf 1370 Metern. Hier beginnt der Weg der Garotta, der ebenfalls schön und unterhaltsam ist (S2 mit zwei bis drei Passagen der Schwierigkeitsgrade S3–S4).
Auf 1100 Metern Höhe, an einer ausgeschilderten Weggabelung nach rechts, lohnt es sich, kurz mit dem Rucksack auf dem Rücken zum Monte Croce aufzusteigen, einem Aussichtspunkt über das Dorf Bovegno. Der Abstieg auf demselben Weg macht Spaß (S3). Zurück auf dem Weg an der Weggabelung setzt man den Abstieg fort. Auf 965 Metern Höhe ist an einer Weggabelung Vorsicht geboten: Wenn man rechts statt links weitergeht, umgeht man den letzten Abschnitt des markierten Weges, der steil, schmal und ziemlich ausgewaschen ist. || Der Weg verläuft angenehm weiter und endet auf einer betonierten Straße, die in kurzer Zeit zum alten Dorf Ludizzo führt.
Unterhalb der Häuser beginnt der letzte Weg, der zurück zum Fluss Mella führt. Von hier aus überquert man ihn nicht, sondern biegt links ab und ist in zehn Minuten wieder beim Auto.







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