Monte Suello
Eine Radtour, die uns an den mittleren bis oberen Teil des Idro-Sees führt, wo wir die Wellenkämme erkunden. Wir starten in Anfo am Segelclub und fahren 4 km auf dem wunderschönen neuen Radweg, bevor wir scharf nach links abbiegen und mit einiger Anstrengung wieder auf die Staatsstraße gelangen, der wir bis zum Kreisverkehr von S. Antonio folgen. Wir verlassen die SP 237 und fahren bergauf in Richtung Bagolino. Nach einer kurzen Strecke durchqueren wir einen für die Einheit Italiens heiligen Ort, das Denkmal von Monte Suello zum Gedenken an eine Armee von Freiwilligen unter der Führung von Giuseppe Garibaldi, der sie trotz seiner Verwundung zum entscheidenden Sieg für den Anschluss des südlichen Trentino und Venetiens an das Königreich Italien führte.
Zurück in Bagolino an der Romantera-Brücke verlassen wir die SP 669 und biegen links ab. Wir folgen dieser schönen Forststraße 3 km lang, um dann scharf nach links auf einen steilen Pfad abzubiegen, der mindestens 150 Höhenmeter überwindet; danach wird der Weg wieder wunderschön: Er verläuft wellig und lässt sich über weite Strecken im Sattel bis zur höchsten Erhebung zurücklegen, dem Zusammenfluss auf dem Kamm mit dem Weg, der von der Cima Breda kommt. Von diesem Aussichtspunkt aus sind die Ausblicke auf den Idrosee atemberaubend.
Nun beginnt die äußerst unterhaltsame Abfahrt, die stellenweise technisch anspruchsvoll, aber stets im Sattel befahrbar ist und uns großen Spaß bereitet, bis hinunter zur Kreuzung mit der Provinzstraße nach Bagolino. Wir überqueren die Staatsstraße, und dort, wo sich die Leitplanke öffnet, beginnt ein schöner und unterhaltsamer Weg, der uns weiter vorne auf den berühmteren „Sentiero dei Morti“ führt. Nach einer gründlichen Neugestaltung wäre es zu kurz gegriffen, ihn nur als Weg zu bezeichnen.
Wir fahren ihn mit viel Spaß in seiner Gesamtheit bis zum Friedhof von Ponte Caffaro ab, nutzen die bequeme und sichere Unterführung und fahren parallel zur Provinzstraße ein kurzes Stück weiter bis zur spätmittelalterlichen Kirche San Giacomo. Von hier aus sind wir in kurzer Zeit am Seeufer und auf dem wunderschönen Radweg mit herrlichem Ausblick, den wir 7 km lang bis nach Anfo befahren, wo wir das Auto geparkt hatten.













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